Jahresausflug nach Weihenstephan

Warum in die Ferne schweifen ….. Somit ging es bei unserem Jahresausflug heuer "nur" nach Freising und Schloss Schleißheim. Und - es hat sich gelohnt!

Unsere Führung in den Gärten der Versuchsanstalt Weihenstephan war für den Nutzgarten angemeldet. Aber zuvor war noch Zeit, den Staudengarten zu durchwandern. Und was uns da erwartete, war eine reine Freude. Hunderte von Pfingstrosen - in allen Farben und Sorten, wobei jedoch nur ein Teil bereits blühte, aber man konnte sich vorstellen, wenn all die Knospen geöffnet sind, welche Pracht sich da entfaltet. 

Geblüht haben u.a. die Rhododendren, die Azaleen - die große Fläche auf dem Steingartenbereich und wir waren überrascht von der Artenvielfalt, die hier auf 5 Hektar angepflanzt ist. Dazu der alte Baumbestand und die unterschiedlichsten Grün- und Blühsträucher. Die einzelnen Schaupflanzen reflektieren, welche Pflanzen optisch gut zueinander passen, um ein harmonisches Pflanzenbild entstehen zu lassen. So konnten wir viele Anregungen für die Gartengestaltung zuhause mitnehmen. 






Wir konnten uns kaum trennen von diesem schönen Bereich, jedoch die Führung wartete im Obstbaumgarten, im Gemüsegarten und im Anschluss daran auch noch bei den Balkonkästen, die in großer Anzahl unterschiedlich bepflanzt waren. Rhabarber, in großen Pflanzgefäßen, Johannis- und Stachelbeeren als eintriebig gezogene Stämmchen - Beete mit Gemüsepflanzen, die unter-schiedlich gedüngt einen interessanten Überblick boten. Gewächshäuser, Hochbeete, Pflanzideen in unterschied-lichsten Gefäßen. Informationen über Gründüngung, Ertragsstärkung, gute Unterlagen usw.

 







Da kam nach all den Informationen die Mittagspause im Garten des weltberühmten Bräustüberls Weihenstephan gerade recht. Wobei auch hier noch der kleine Hofgarten besichtigt werden konnte - mit Blick zum Flughafen MUC mit den in Reihe ankommenden Flugzeugen.








Für den Nachmittag hatten wir eine sehr kompetente Führung im Schloss Schleißheim, das von 1701 bis 1704 von Kurfürst Max-Emanuel - dem blauen König und "Türkenbezwinger" - erbaut wurde. Leider wurde es nur selten benützt, obwohl es mit dem Prunk-Treppenhaus, den Prunkräumen, der bedeutendsten europäischen Barock-galerie und dem barocken Hofgarten ein Juwel in der Reihe unserer Schlösser darstellt. 








Im Schlosscafe bei Kaffee, Kuchen oder Eis fand unser schöner Ausflug einen gemütlichen Abschluss - und noch zu erwähnen - nach einer  langen Regenzeit konnten wir uns über einen wunderbaren, sonnigen Tag freuen.