Kräuterwanderung

Mit altem Wissen auch in unserer Zeit zu bestehen.   Gesundheit am Wegesrand!

Alle haben wir schon einiges gehört über die Wildkräuter und ihre heilsame Wirkung. Dieses Wissen wurde neu aufgefrischt bei unserer Wanderung mit Irmengard Linder, Wildkräuterpädagogin in Riedering und Mitglied unseres Gartenbauvereins.

Man muss nur genau hinschauen, dann erkennt man am Wegrand alle möglichen Kräuter, wie z.B. die Schafgarbe, Labkraut, Gundermann, Taubnessel, Mädesüß, Günsel, Wiesenbärenklau, Hirtentäschlkraut, Sauerampfer sowie den Giersch, den man gar nicht so gerne im Garten hat, der jedoch unser größter Eiweißlieferant ist und prima wie Petersilie verarbeitet werden kann. 

Der Löwenzahn, von dem von der Blüte, dem Stiel bis zur Wurzel ( die bis zu fünf Meter lang werden kann) alles eine heilsame Wirkung hat. Und als Superfood kann man die Brennnessel bezeichnen, die 30 mal mehr Vitamin C und 50 mal mehr Eisen enthält als Salat. Die Samen sind wahre Vitaminbomben und angeröstet eine Delikatesse. Auch die Blätter, in Butter gebraten schmecken prima. Pflanzen, die Blutungen stoppen, die Schmerzen von Bienenstichen sofort heilen - Irmi Linder konnte zu jedem Kraut ausführliche Informationen vermitteln und Verarbeitungs-hinweise geben.




Und so fanden wir uns im Anschluss an unsere Wanderung in der Küche wieder und bereiteten alle gemeinsam aus den gepflückten Kräutern Wiesenschaumkraut-Taler, Gurken-Apfelsalat mit Gundelrebe und Giersch sowie Frischkäse-aufstrich mit Brennnessel u.a. dazu Kräutertee und auch die verschiedensten Sirupsorten wurden probiert und sogar Lavendel- oder Rosenblütenlikör. Geschmeckt hat es uns allen und dazu haben wir noch etwas für unsere Gesundheit getan - und ein Glas Kräutersalz - selbst gemacht - durften wir auch mitnehmen. 


 


Übrigens - ein Handstrauß Kräuter kann immer gesammelt werden, nur nicht in die Wiesen trampeln.